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Einkaufsfinanzierung

Sofortiger Warenerhalt und Bewahrung der Liquidität

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Kontrolle des Ausladens von Cargo Boxen von einem Frachtschiff

Was ist Einkaufsfinanzierung für Unternehmen?

Bei der Einkaufsfinanzierung, oder auch gängig als Finetrading, handelt es sich um ein Handelsgeschäft für den Einkauf von Waren oder Rohstoffen über einen bankenunabhängigen Zwischenhändler. Dieser zahlt Lieferantenrechnungen unter Berücksichtigung von Skonto und räumt im Gegenzug, gegen Zahlung einer Servicegebühr, ein verlängertes Zahlungsziel ein.

Bisher nutzen viele Unternehmen immer noch die Kreditlinie ihrer Hausbank. Dies ist aber häufig teuer, nimmt unternehmerische Flexibilität und schränkt die verfügbare Liquidität ein. Die Einkaufsfinanzierung ist da eine alternative Finanzierungsform, die sich durch vielfältige Vorteile auszeichnet.

Container Schiff wartet im Hafen seine Ware abzuladen

Wie funktioniert Finetrading?

Die Funktionsweise ist sehr einfach. Auswahl der Waren, Preisverhandlungen, Bestellung, sowie dann Annahme, Lagerung und Weiterverarbeitung läuft wie gewohnt ab. Das Hinzuziehen eines Einkaufsfinanzierers wiederum gibt beim Bezahlprozess dem Abnehmer die Möglichkeit, die eigenen Kreditlinien zu schonen und mehr Liquidität zur Verfügung zu haben. Der Einkaufsfinanzierer übernimmt dabei die Bezahlung des Lieferanten unter bestmöglicher Ausnutzung von angebotenen Skonti und Rabatten. Dem Käufer wird vom Einkaufsfinanzierer dabei ein Zahlungsziel von bis zu 120 Tagen gewährt. Die Ware wird dabei zur direkten Weiterverwendung unter Eigentumsvorbehalt zur Verfügung gestellt. Darüberhinaus wird eine gute Beziehung zum Lieferanten deshalb durch eine zügige Bezahlung weiter gestärkt, da dieser auch kein Zahlungsausfallrisiko hat.

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Portrait eines seniorigen Mannes mit Schutzkleidung und Helm vor einem großen Containerschiff am Dock.

Für welche Unternehmen eignet sich Finetrading?

Die Einkaufsfinanzierung eignet sich am Besten für Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf kontinuierlichem Wareneinkauf und/oder Vorratskauf- und Lagerung beruht. Es können sämtliche Wirtschaftsgüter mit nur ein paar Ausnahmen – wie verderbliche Waren, Medikamente und Textilien – über einen Einkaufsfinanzierer abgebildet werden. Sollte es sich um ein Ausschlussobjekt handeln, muss gesondert geprüft werden.

Bisher nutzen viele Unternehmen hier immer noch die Kreditlinie ihrer Hausbank. Dies ist aber häufig teuer, nimmt unternehmerische Flexibilität und schränkt die verfügbare Liquidität ein. Gerade bei Großaufträgen und saisonalen Produktionsspitzen ist die Einkaufsfinanzierung ideal, um die eigenen Kontokorrentlinien zu schonen und gleichzeitig angebotene Skonti der Lieferanten zu nutzen. Das Finetrading ist insbesondere die optimale Finanzierungsalternative für Unternehmen, die Rohstoffe auf volatilen Märkten benötigen und daher Kapital aus verlängerten Lieferantenzahlungsziele schlagen können. Sich im Wachstum befindende Unternehmen profitieren ebenfalls von einer Einkaufsfinanzierung, indem sie über zusätzliche Liquidität für Investitionsprojekte verfügen und die Zahllast auf zukünftige Monate aufteilen.Um eine Einkaufsfinanzierung abbilden zu können, sollte das Unternehmen zumindest über eine mittlere Bonität verfügen und warenkreditversicherbar sein. Sollte dies nicht der Fall sein, bedarf es einer positiven und belegbaren Geschäftsaussicht, um alternative Einkaufsfinanzierer zu überzeugen.

Geldsumme

Forderung p.a.
Ab € 50.000

Kalender

Vertragsdauer
flexibel

Statistik

Konditionen
Zinssatz ab 4%

Stoppuhr

Bearbeitungszeit
1-3 Wochen

So funktioniert's

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Finanzierungsanfrage auf der Suche nach dem besten Partner

1. Anfragen

Ein Finanzierungsberater kümmert sich individuell um Ihre Finetrading-Anfrage und klärt Besonderheiten telefonisch mit Ihnen ab.

Auswahl von verschiedenen Angeboten

2. Vergleichen

Wir holen für Sie Angebote über unsere namhaften Finanzpartnern ein; keine Sorge, Ihre Daten werden hierbei in Anonymisiert an eine ausgewählte Zahl von geeigneten Partnern gesendet.

Erfolgreicher Finanzierungsabschluss mit einem Handschlag

3. Finanzieren

Wir suchen die besten 3-5 Angebote für den passende Einkaufsfinanzierung für Sie heraus. Dabei gilt immer: Sie entscheiden.

Welche Unterlagen benötigen wir von Ihnen?

  • Jahresabschluss der letzten beiden Geschäftsjahre
  • Aktuelle BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) inkl. Susa (Summen und Saldenliste)
  • Liste der offenen Posten
  • Warenkreditversicherungs-Vertrag

Der FinCompare-Prozess im Überblick

Sie benötigen Waren, möchten diese aber nicht mit dem vorhandenen liquiden Mitteln finanzieren? Wir helfen Ihnen den passenden Einkaufsfinanzierer zu identifizieren. Unser Prozess beinhaltet im Grunde drei einfache Schritte:

wir sammeln alle nötigen Informationen und Besonderheiten ein, wir stellen Anfragen bei geeigneten Einkaufsfinanzierern und präsentieren Ihnen maßgeschneiderte Angebote. Sie wählen das Beste für sich aus. Darin vereinbaren Sie mit dem Finanzierungspartner eine vollkommene Vorfinanzierung Ihres Wareneinkaufs. Das Finanzinstitut fungiert als Intermediär und begleicht die offene Rechnung mit Skontovereinbarung mit dem Lieferanten, während Sie die Ware sofort erhalten. Sie verpflichten sich nach einer vordefinierten Zahlungsfrist, das gesamte Einkaufsfinanzierungsvolumen plus jeweiliger anfälliger Spesen zu begleichen.

Einkaufsfinanzierung - die vielfältigen Vorteile für Ihr Unternehmen

Sofortige RechnungsbegleichungDurch den Einkaufsfinanzierer wird die komplette Rechnung des Wareneinkaufs sofort beglichen. Durch den Einbezug des Skontos ist die zu bezahlende Summe niedriger als bei voller Ausnutzung des Zahlungsziels des Lieferanten.
Höhere LiquiditätDurch die vertagte Zahlung können die liquiden Mittel für anderweitige Investitionsvorhaben verwendet werden. Je nach Vereinbarung mit dem Einkaufsfinanzierer kann die Summe auch in monatlichen Raten beglichen werden, wodurch die Liquidität noch länger gewahrt wird.
Verbesserte EinkaufskonditionenDurch die sofortige Bezahlung profitiert natürlich auch der Lieferant. Die verbesserte Lieferantenbeziehung kann zu einer langjährigen Kooperation und attraktiveren Lieferkonditionen führen.
Ergänzung von KreditlinienOft bedienen sich Unternehmen mehrerer Finanzierungsmodalitäten. Firmen die, z.B. ihren Kontokorrentkredit voll ausschöpfen, können durch Finetrading von zusätzliche Kreditlinien profitieren. Vor allem durch die Regelungen von Basel II + Basel III sind die Auflagen bei Kreditvergaben stark verschärft worden, wodurch bankenunabhängige Kreditsubstitute noch attraktiver sind.
Balance der SaisonspitzenVor allem bei Branchen mit saisonalen Schwankungen ist eine Einkaufsfinanzierung ein hilfreiches Mittel, um Ware im Vorfeld zu beziehen, ohne dabei die eigene Liquidität zu beanspruchen.

Beispiel Einkaufsfinanzierung

Unternehmen:
Werkzeug- und Sondermaschinenbau

Bedarf:
Bereitstellung einer Einkaufslinie für den Wareneinkauf

Jahresumsatz:
ca. 1 Mio. Euro Umsatz

Finanzierungsvolumen:
150.000 Euro

Ersparnis zur Hausbank:
13.500 Euro

Was für Kosten fallen für Ihr Unternehmen an?

Typischerweise berechnen Einkaufsfinanzierer keine Zinsen, sondern verlangen kontinuierliche Gebühren. Neben den laufenden Gebühren wird einmalig bei Erstvertragsabschluss eine Einrichtungsgebühr verlangt, um die jährliche Einkaufslinie zu garantieren. Die Gebühren werden taggenau abgerechnet, je nachdem wie lange das Unternehmen benötigt, um die Vorfinanzierung-Summe zu begleichen. Grundsätzlich schwankt die durchschnittliche nominale Finanzierungsgebühr zwischen 1,3 – 3,5 % des Rechnungsbetrages. Die anfallenden Kosten für die Diesntleistung des Finetraders sind je nach Anbieter individuell. Es lassen sich allerdings einige Parameter festlegen, auf denen die Berechnungen basieren. Häufige Bemessungsfaktoren sind:

    • Jährliches Einkaufsvolumen
    • Durchschnittliche Rechnungsbeträge
    • Bonität des Unternehmens
    • Art der Waren
    • Gewünschtes Zahlungsziel

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